Saisonauftakt bei der ADAC Rallye Kempenich

Am kommenden Sonntag (8. März) startet die Saarländische ADAC Rallye Meisterschaft (SRM) in die neue Saison. Den Auftakt macht die ADAC Rallye Kempenich. Insgesamt zählen zur SRM 2020 neun Wertungsläufe, darunter sechs Veranstaltungen nach R35 und drei über die doppelte Distanz nach R70 Format.

Spektakuläre Berg- und Talbahn durch die Vulkaneifel Die ADAC Rallye Kempenich setzt in diesem Jahr auf ihr bewährtes Konzept aus den Vorjahren: „Alle Wertungsprüfungen befinden sich im Umkreis von nur fünf Kilometern rund um Kempenich – vier Rundkurse und zwei Start-Ziel-Prüfungen. Es gilt, eine Distanz von 68,88 km auf Bestzeit zu absolvieren. Die Streckenbeschaffenheit besteht zu 98 Prozent aus Asphalt, nur 1,73 Kilometer führen über gut befahrbare Schotterabschnitte. Dank einer Vielzahl hochwertiger Prädikate können wir uns auf ein sehr großes und starkes Teilnehmerfeld freuen“, beschreibt Organisationsleiter Berthold Hantel die Rallye. Die Leyberghalle in Kempenich bildet die zentrale Anlaufstelle. Der Start erfolgt um 12.01 Uhr und der Zieleinlauf findet ab 16.22 Uhr statt.

Wer sind die Favoriten in diesem Jahr? Die amtierenden Saarländischen Rallye Meister Andy Schaus und Jens-Erik Brack treten nicht zur Titelverteidigung an: „Ich habe mir einen Opel Adam R2 gekauft und fiebere der neuen Herausforderung entgegen. Ich starte aber nur bei ausgesuchten Veranstaltungen“, erklärt der Luxemburger Champion.

Das Starterfeld ist mit über 100 Fahrzeugen nicht nur prall gefüllt, sondern auch hochkarätig besetzt: Als Topfavoriten auf den Gesamtsieg gehen die Rekordsieger Frank Färber und Peter Schaaf im Peugeot 207 S2000 ins Rennen. Kristian Postert/Björn Mann bringen ein baugleiches Fahrzeug an den Start und Thomas Lorenz/Ulli Falk treten im Skoda Fabia S2000 an. Dahinter lauert ein ganzes Dutzend an Mitsubishi Evo mit bekannten Fahrern wie z.B. Michael Bieg, Patrik Dinkel, Oliver Bliss, Hanno Brocker, David Jahn, Thomas Plum, Helmut Beckmann, Sam Weimerskirch und Uwe Gropp, sowie die Subaru-Piloten Georg Berlandy, Damian Sawicki und Georges Goedert. Aber auch die starken heckgetriebenen BMW M3 von Kai Otterbach, Karlheinz Braun, Dirk Krüger und Steven Schug haben bei trockenen Bedingungen eine Chance ganz nach vorne zu fahren.

Fotos © Sascha Dörrenbächer